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Social Media Governance

10. Oktober 2012 at 19:36

Im Rahmen der Social Media Week in Berlin habe ich am 27.09. einen Vortrag über Social Media Governance gehalten. Auch wenn ich mit meiner Vortragsperformance auf Englisch (Einmal ist immer das erste Mal) alles andere als zufrieden war, möchte ich Euch die Präsentation nicht vorenthalten. Wer sich nicht durch alle Slides klicken möchte, findet den wesentlichen Inhalt in Textform im buw-Blog zusammengefasst. Den Livemitschnitt des Vortrags gibt es hier zu sehen.

Unsere Social Media Berufsbilder vom BVCM sind hier zu finden.

Digital-Urlaub oder „Junge! Geht es Dir gut? Du postest ja gar nichts mehr!“

30. September 2012 at 20:38

Es ist schon fast unverschämt wie umfangreich unser Urlaub heutzutage ausfällt. So viel Ruhe und Erholung könnte ungesund sein und uns in einen Zustand der Übererholung versetzen. Hat der Autor noch alle Tassen im Schrank? Hat er! Er spricht nicht von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Urlaubstage, sondern von der gefühlten Länge der Erholungszeit im Auslandsurlaub.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich meine Mutter in jungen Jahren einmal fragte: „Mama, warum vergeht die Schulzeit immer so langsam und die Ferien immer so schnell?“ Für mich war dieser Umstand einfach ungerecht und Gegenstand einer ganz privaten innerlichen Rebellion. Die gute Ferienzeit sollte sich gefälligst genauso lang anfühlen, wie die doofe Schulzeit. Jawohl!

Das erste Mal ist mir vor zwei Jahren aufgefallen, dass sich mein kindliches Gefühl gewissermaßen umgedreht hat. Bei genauerer Betrachtung kam mir mein zweiwöchiger Urlaubsaufenthalt in Südfrankreich mindestens so lang vor, wie drei Wochen Büro. Ob dieser eher spontanen Beobachtung höchst erstaunt, beschloss ich seiner Zeit das mutmaßliche Phänomen genauestens im Auge zu behalten. (Wer mir vorwirft, ich verbrächte zuviel Zeit auf irgendwelchen Surftrips, weiß jetzt woher das kommt.)

DonElmos digitale Woche KW 34 + 35

31. August 2012 at 17:46

Kurz vor meinem Spätsommer-Urlaub, und wieder im Wochen-Doppelpack, geht es heute in Donelmos digitaler Woche KW 34 + 35 um folgende Themen: Pinterest für First Mover, Personalmarketing in Sozialen Netzwerken, Umgang mit Bewertungen, Spielregeln für Content und Facebook Apps.

Pinterest Chancen nutzen

Das sympathische Usability-Schätzchen Pinterest hat Google+ den internationalen Rang abgelaufen. Nach Facebook und Twitter folgt Pinterest jetzt auf Platz drei der am besten besuchten Netzwerke. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der Foto-Dienst damit um 5.124 % steigern.

Diese Tatsache an sich ist schon spannend und sollte Social Media Verantwortliche Aufhorchen lassen: Gibt es spannende Möglichkeiten mein Issue in diesem Kanal stattfinden zu lassen?

Dazu kommt noch, dass das Potential von Pinterest in den USA, zumindest in Marketing-Kreisen, scheinbar unterschätzt wird. So gaben 44 Prozent der Marketer an, kein Interesse daran zu haben, Pinterest für ihre Zwecke zu verwenden. Lediglich 7 Prozent sind von Pinterest überzeugt und nutzen es bereits aktiv.

Die Bezeichnung „Content Marketing“ ist Moppelkotze

27. August 2012 at 08:39

Das ist jetzt vielleicht etwas philosophisch und manch einer wird mir für diesen Blogpost vorwerfen, dass ich mich in Details verliere, die keine Rolle spielen. Ich habe sie aber satt, die Bezeichnung „Content Marketing“ und, was wesentlich wichtiger ist, ich bin der Meinung, dass sie schädlich ist.

Die Wikipedia-Definition von Content Marketing finde ich zutreffend:

„Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten durch Profile individualisierte Personen anspricht, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“

Zwei Bedeutungen

Allerdings möchte ich Bedeutung des Begriffs auf der Achse strategisch-operativ trennen: Einerseits kann ich Content Marketing als eine übergeordnete Marketing-Strategie begreifen, bei der auf das Herausblasen leerer Werbebotschaften zu Gunsten von echten Inhalten verzichtet wird. Andererseits kann mit Content Marketing auch das Marketing-Instrument gemeint sein, das Inhalte, also Content, gezielt an die richtigen Zielgruppen bringt.

@DonElmos digitale Woche KW 32 + 33

20. August 2012 at 09:55

Und auch diese digitale Woche ist wieder eine doppelte. Vermutlich werde ich meinen Rhytmus anpassen. Anyway: In KW 32 und 33 haben mich folgende Themen beschäftigt: Klout Update, Facebook Gruppen „Gesehen“, Facebook Inhalte, Anforderungen an Social Media Trainer.

Klout Update
Das lang angekündigte Klout Update ist da! Nach eigenen Angaben hat die spielerische Analyseplattform für Einfluss im (Social) Web (meine Beschreibung) damit das Messverfahren verbessert. Außerdem entfällt ab sofort die Ausgabe der sog. „Subscores“ für „True Reach“, „Amplification“, und „Network Impact“. Eine recht spannende Diskussion über die Zukunft des Dienstes findet sich auf dem G+ Profil von Andreas Lenz.  Ich habe mich bereits vor einigen Wochen skeptisch gegenüber dem eingesetzten Messverfahren geäußert  und bleibe grundsätzlich bei dieser Haltung. Allerdings muss ich eingestehen, dass Klout-Listen wie diese von Mirko Lange  schon eine irgendwie adäquat ausschauende Vergleichbarkeit bzw. Rangfolge liefern.

Die Shitstorm-Welle: Überlegungen zum Community Management

11. August 2012 at 14:46

Eigentlich kann ich den Begriff „Shitstorm“ bei all der Medienpräsenz inzwischen nicht mehr hören. Da sich die Berichterstattung aber schwerpunktmäßig mit der Suche nach den schuldigen Ursachen auseinandersetzt, möchte ich in diesem Beitrag gerne nochmal auf die Rolle des Community Managements während eines Shitstorms eingehen. 

Kai Thrun hat in seiner Analyse des McDonald’s und des Galileo Shitstorms, neben vielen anderen Beobachtungen, gezeigt, dass die Shitstorms erst nach einigen Stunden richtig Fahrt aufgenommen haben. Das ist im Hinblick auf allgemeine Erkenntnisse zur Viralität wenig verwunderlich. Ich selbst hatte bereits am vergangenen Sonntag damit begonnen, mich nach dem gleichen Schema ein wenig intensiver mit dem Shitstorm von Vodafone auseinanderzusetzen und mir die Kommentarverteilung der ersten hundert Stunden anzusehen.

@DonElmos digitale Woche KW 30 + 31

5. August 2012 at 15:17

Da die letzte digitale Woche krankheitsbedingt ausfallen musste, fasse ich heute die zwei vergangenen Wochen zusammen. Heute: Content Marketing, Tod der Email, Social Media als unternehmensinternes Tool, Kundenservice bei Facebook und Social Media Excellence.

Content Marketing…hööö?

Das schönste Zitat der letzten zwei Wochen kommt von Doris Eichmeier im pr-blogger.de: „Und manchmal beschleicht mich, offen gesagt, der Eindruck, dass einige mit dem Begriff „Content Marketing“ nichts anderes verkaufen als das, was vor kurzem noch „Agenda Setting“ und „Storytelling“ hieß.“

Die Autorin verdeutlicht in ihrem Beitrag zur Content-Strategie, dass guter Content eine Frage der Qualität, nicht der Quantität ist. Und qualitativ hochwertiger Content lässt sich eben nicht „produzieren“ in dem man mal einfach eine Agentur beauftragt. Auch die Social Media Abteilung ist, genau wie die klassische PR, alleine nicht in der Lage, diesen Content zu produzieren. Vielmehr ist eine intensive Zusammenarbeit aller Kommunikationsdisziplinen notwendig, die die Autorin etwas diffus, in Form eines „Content-Servicedienstes“ einfordert.

Facebookalypse: Geht Facebook jetzt unter?

2. August 2012 at 08:27

Seit dem IPO im Mai beschränken sich negative Meldungen rund um das Zuckerbergsche Netzwerk nicht mehr, wie zuvor, ausschließlich auf den Datenschutz. Inzwischen geht es vor allem auch um die Wirtschaftlichkeit der Plattform. Der Erfolg wird nicht mehr ausschließlich anhand der Nutzerzahlen, sondern auch anhand von Umsatz, Gewinn und Aktienkurs festgemacht.

Am Donnerstag veröffentlichte Facebook die ersten Quartalszahlen. Während der Umsatz gesteigert werden konnte, wurde im zweiten Quartal kein Gewinn sondern ein Verlust von 157 Millionen Dollar realisiert.

Die Nutzerzahlen wachsen zwar nach wie vor, aber bei weitem nicht mehr so rapide wie schon einmal. Laut http://www.allfacebook.de ist die Anzahl der Nutzer in den letzten drei Monaten weltweit um 4,16 % angestiegen. Im letzten Monat gab es allerdings lediglich 0,68 % Wachstum, was einem Plus von knapp 6 Mio. Nutzern entspricht. Auf Länderebene heruntergebrochen stagnieren die Nutzerzahlen z.B. in Deutschland (+0,17 %) und den USA (-0,10 %). Starkes Wachstum verzeichnen allen voran Brasilien (+ 3,65 %) und Thailand (+ 3,37 %). Zu den größten Verliererländern von Facebook-Nutzern zählen Kanada (-2,18 %), Russland (-6,43 %) und Saudi-Arabien (-3,08 %).

Zusammenfassend lässt sich aussagen, dass das Facebook Nutzerwachstum weltweit ein Plateau ausgebildet hat. Der Hype um das weltgrößte Soziale Netzwerk ist zum Erliegen gekommen. Folgt jetzt die Facebookalypse, also der Untergang der Plattform? Ich glaube, nein! Auch wenn unsere Erfahrungen mit den Wachstumskurven von mySpace, Studi VZ und Konsorten genau darauf hindeuten, so wird – und davon bin ich fest überzeugt – bei Facebook kein unmittelbarer Einbruch erfolgen.

@DonElmos digitale Woche KW 29

22. Juli 2012 at 14:00

Bin ich der Einzige, der bei der inzwischen erreichten täglichen Flut an Veröffentlichungen rund um das Thema Social Media manchmal das Gefühl hat, den Überblick zu verlieren? Dieser Blog ist mein Versuch für mich relevantes Wissen durch die wöchentliche Zusammenfassung und kritische Auseinandersetzung zu konservieren. Diese Woche: Klout, Burger King, British Airways und Social CRM, B2B Kommunikation bei Facebook und der bloggende CEO.

Klout „Standard for Influence“

Den Anfang macht diese Woche Klout. Die Plattform erfreut sich inzwischen auch hier zu Lande immer größerer Beliebtheit und lässt sich irgendwie als eine Mischung aus spielerischem Analyse-Tool für Social Media Präsenzen und selbstständigem Social Network beschreiben. Nachdem ich mich in den letzten Wochen selbst etwas intensiver mit dem selbsternannten „Standard for Influence“ beschäftigt habe, bin ich dankbar für einen Beitrag von Socialbakers Mitgründer Jan Rezab, der das Klout Konzept in einem Gastbeitrag für TNW gründlich auseinander nimmt.