My Blog Posts

2013 6/Dez

In einem Interview mit “Der Handel” verkündete Facebook Deutschland-Chef Scott Woods unlängst, dass er den Begriff “Social” nicht mehr hören kann und viele Unternehmen sich zu stark darauf konzentrieren, ihre Community zu managen, anstatt performanceorientiertes Marketing zu betreiben. Ganz der Verkäufer und wenig verwunderlich, meine ich. Richtig unschön ist allerdings der implizierte Fingerzeig zurück ins Silodenken.

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2013 18/Jul

Vorab: Das hier wird ein, gemessen an meinen sonstigen Blogposts, skurriles Ding. Ich weiß noch nicht, ob es ein Rant wird, deswegen nenne ich es nicht “Rant”. Fakt ist: Ich werde mich austoben. Über das fiese Facebook, das mir seit Wochen im 9er Block meiner Freunde in meinem Profil eine Visage anzeigt, die ich gerade nicht sehen will. Über WhatsApp, das mich mit seinen Häkchen, Doppel-Häkchen und “zuletzt online” Anzeigen in den Wahnsinn treibt. Über die allgemeine Art und Weise, wie sich Männlein und Weiblein in Anbandlungsphasen im Netz miteinander austauschen.

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2013 29/Apr

Zwei Kundenservice-Dialoge in die ich am vergangenen Mittwoch bei Facebook involviert war, motivieren mich zu diesem längst überfälligen Blogpost. Der Gedanke, einige Zeilen zum Thema „Customer Experience im Dialog 2.0“ zu verfassen, geistert mit schon eine ganze Zeit im Kopf herum. Ein vorbildlicher Service meines Lieblingsbäckers Brinkhege und ein absoluter faux pas von Volkswagen in einer Ersatzteilfrage für meinen Golf, bilden die ideale Ausgangsbasis dafür, das Thema einmal aus echter Nutzersicht zu beleuchten.   Keep Reading

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2012 30/Okt

Am vergangenen Wochenende trafen sich die deutschen Social Media- und Community Manager in Berlin zum Klassentreffen. Das fünfte CommunityCamp Berlin war wie immer spannend, aufschlussreich und sehr unterhaltsam. Ich habe die Gelegenheit genutzt und eine Workshop-Session zum Thema „Die Welt nach Facebook“ moderiert, deren Ergebnisse ich hier kurz vorstellen möchte.

Mein Gedanke hinter der Session war, dass sich fast alle Social Media Professionals heute mit Facebook beschäftigen (müssen) und folglich irgendwie auch abhängig von der Plattform und ihrer Fortentwicklung sind. Da die meisten Communities erfahrungsgemäß einen Lebenszyklus durchlaufen, in dessen Folge ein totaler Niedergang keine Seltenheit ist, scheint ein Blick in die Glaskugel interessant. Die Arbeitshypothese lautete demnach: Vor unseren bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Sozialen Netzwerken ist es wahrscheinlich, dass Facebook in naher oder ferner Zukunft einen massiven Einbruch erleben, und nicht mehr in seiner fast monopolistischen Position fortbestehen, wird.

Mit etwa 40 Teilnehmern haben wir diesen strukturierten Blick unternommen und Einflussfaktoren diskutiert, die für die Entwicklung und den Fortbestand von Facebook relevant sind. Grundsätzlich haben wir dabei zwischen internen (alles was der Betreiber Facebook selber bestimmen kann) und externen (alles was mit der „Marktentwicklung“ einhergeht) Faktoren, sowie der gesellschaftlichen Entwicklung unterschieden.

Erarbeitete Mindmap aus der Session


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2012 2/Aug

Seit dem IPO im Mai beschränken sich negative Meldungen rund um das Zuckerbergsche Netzwerk nicht mehr, wie zuvor, ausschließlich auf den Datenschutz. Inzwischen geht es vor allem auch um die Wirtschaftlichkeit der Plattform. Der Erfolg wird nicht mehr ausschließlich anhand der Nutzerzahlen, sondern auch anhand von Umsatz, Gewinn und Aktienkurs festgemacht.

Am Donnerstag veröffentlichte Facebook die ersten Quartalszahlen. Während der Umsatz gesteigert werden konnte, wurde im zweiten Quartal kein Gewinn sondern ein Verlust von 157 Millionen Dollar realisiert.

Die Nutzerzahlen wachsen zwar nach wie vor, aber bei weitem nicht mehr so rapide wie schon einmal. Laut http://www.allfacebook.de ist die Anzahl der Nutzer in den letzten drei Monaten weltweit um 4,16 % angestiegen. Im letzten Monat gab es allerdings lediglich 0,68 % Wachstum, was einem Plus von knapp 6 Mio. Nutzern entspricht. Auf Länderebene heruntergebrochen stagnieren die Nutzerzahlen z.B. in Deutschland (+0,17 %) und den USA (-0,10 %). Starkes Wachstum verzeichnen allen voran Brasilien (+ 3,65 %) und Thailand (+ 3,37 %). Zu den größten Verliererländern von Facebook-Nutzern zählen Kanada (-2,18 %), Russland (-6,43 %) und Saudi-Arabien (-3,08 %).

Zusammenfassend lässt sich aussagen, dass das Facebook Nutzerwachstum weltweit ein Plateau ausgebildet hat. Der Hype um das weltgrößte Soziale Netzwerk ist zum Erliegen gekommen. Folgt jetzt die Facebookalypse, also der Untergang der Plattform? Ich glaube, nein! Auch wenn unsere Erfahrungen mit den Wachstumskurven von mySpace, Studi VZ und Konsorten genau darauf hindeuten, so wird – und davon bin ich fest überzeugt – bei Facebook kein unmittelbarer Einbruch erfolgen. Keep Reading

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