Redaktion
Über diese Seite — Arbeitsweise, Quellen und Korrekturen
Sieben Schritte ist ein unabhängiges Nachschlagewerk zur Digitalisierung der Vereinsarbeit. Diese Seite erklärt, wie es entsteht, woran es sich hält und wo seine Grenzen liegen.
Die Adresse dieser Veröffentlichung lautet digitale-woche.de. Marke und Adresse sind nicht identisch — die Gründe dafür stehen weiter unten.
Zweck und GrenzenRedaktion
Warum es diese Seite gibt
Wer im deutschsprachigen Netz nach einer Antwort auf die Frage sucht, welches Werkzeug ein Verein für seine Mitgliederverwaltung nehmen soll, findet zwei Sorten von Quellen. Die eine stammt von Anbietern, die eine Software verkaufen. Die andere stammt von öffentlich geförderten Landesportalen, die auf ein Bundesland begrenzt sind, auf Förderzyklen laufen und meist als Veranstaltungskalender angelegt sind.
Zwischen beiden fehlt eine neutrale, nicht regional gebundene Darstellung, die erklärt, welche Entscheidung in welcher Reihenfolge ansteht und woran man Alternativen misst. Diese Lücke besteht aus einem strukturellen Grund: Wer in diesem Feld schreibt, verkauft entweder Software oder gibt ein Budget aus.
Diese Seite tut beides nicht. Sie ist ein redaktionelles Nachschlagewerk in drei Teilen: ein Weg in sieben Schritten durch die Entscheidungen, die anstehen; sechs Vergleiche nach einem festen Prüfraster; und eine Referenz zu Datenschutz, Vereinsrecht und Fördermitteln.
Was die Seite nicht leistet
Sie ist keine Rechtsberatung. Wo Recht vorkommt, nennt sie die Norm und ordnet sie ein; für die Auslegung im Einzelfall, für Satzungsgestaltung und für Streitfälle bleibt der Weg zum Fachanwalt, zum Dachverband oder zur zuständigen Behörde. Sie ist auch kein Testbericht: Die Vergleiche stellen prüfbare Merkmale nebeneinander und bewerten nicht, weil eine Bewertung einen Testbetrieb voraussetzen würde, den es hier nicht gibt.
Und sie gibt keine Kaufempfehlung. Die richtige Wahl hängt von der Mitgliederzahl, der Vereinsart, den vorhandenen Kenntnissen und der Bereitschaft ab, Technik selbst zu betreiben — vier Angaben, die das Ergebnis vollständig verändern und die nur der Vorstand selbst kennt.
ArbeitsweiseQuellen und Prüfung
Wie die Inhalte entstehen
Für rechtliche Aussagen gilt eine einfache Regel: Jede Aussage nennt die Norm, aus der sie folgt, und verlinkt sie. Wo eine Vorschrift zitiert wird, steht der Wortlaut in Anführungszeichen und stammt aus der amtlichen Fassung. Wo eine Frage strittig ist, steht das dabei — und die Seite entscheidet sie nicht.
Für die Vergleichstabellen gilt das Prüfraster: sechs Merkmale, die sich an einer öffentlich zugänglichen Stelle beim Anbieter nachschlagen lassen. Findet sich eine Angabe dort nicht, trägt die Zelle den Wert „keine öffentliche Angabe“ — was kein Vorwurf ist, sondern die Feststellung, dass ein Verein diese Information vor der Anmeldung nicht bekommt.
Was bewusst fehlt, sind Preise. Sie hängen bei Vereinssoftware an der Mitgliederzahl, am Funktionsumfang und manchmal an einem Verbandsrabatt; eine einzelne Zahl wäre für die meisten Leser bereits deshalb falsch und würde zusätzlich ohne Ankündigung veralten. Statt des Betrags nennen die Tabellen die Preismodellklasse und verlinken die Preisseite des Anbieters.
Finanzierung und Unabhängigkeit
Es gibt keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen und keine Aufnahmegebühren. Kein Anbieter kann Einfluss auf die Aufnahme in eine Tabelle, auf die Reihenfolge der Zeilen oder auf den Inhalt einer Zelle nehmen. Anregungen zur Aufnahme sind willkommen und werden nach demselben Maßstab geprüft wie alles andere.
Diese Entscheidung hat einen Preis, und es ist redlich, ihn zu benennen: Die Seite trägt sich nicht selbst und wächst langsamer als ein Portal mit Vertriebsinteresse. Dafür bleibt sie in dem einen Punkt belastbar, auf den es bei einem Vergleich ankommt.
Marke und Adresse
Die Marke lautet „Sieben Schritte“, die Adresse digitale-woche.de. Der Name folgt dem Inhalt: Der Kern dieser Seite ist ein Weg in sieben Schritten, und „Woche“ steht für eine Folge von Arbeitsschritten — nicht für sieben Kalendertage, nicht für einen Termin und nicht für eine Veranstaltung. Ein Verein kann die Schritte über ein Jahr verteilen; die Reihenfolge bleibt dieselbe.
Damit der Zusammenhang zwischen Marke und Adresse jederzeit erkennbar bleibt, steht die Adresse unter dem Logo, in der Fußzeile jeder Seite und in diesem Abschnitt. Post erreicht die Redaktion unter [email protected]; Hinweise auf Fehler sind willkommener als Lob, weil sie das Einzige sind, was ein Nachschlagewerk besser macht.
Fragen zu dieser Seite
8 Fragen, die in der Vorstandsarbeit tatsächlich gestellt werden.
Ist diese Seite ein offizielles Angebot?
Nein. Sie ist eine redaktionelle Veröffentlichung ohne öffentlichen Auftrag, ohne Förderung und ohne Anbindung an eine Behörde, einen Verband oder eine Kammer.
Wo es um Rechtsfragen geht, verweist sie auf die Norm und auf die zuständige Stelle — die Aufsichtsbehörde des Landes, das Finanzamt, das Registergericht.
Wer schreibt die Inhalte?
Eine kleine Redaktion ohne namentliche Zeichnung. Die Beiträge sind keine persönlichen Meinungsstücke, sondern Zusammenstellungen prüfbarer Angaben, und sie werden bei Bedarf überarbeitet, ohne dass sich die Zurechnung ändert.
Der Verzicht auf Autorenzeilen ist eine bewusste Entscheidung: Was zählt, ist die Quelle unter der Aussage, nicht der Name darüber.
Wie verdient die Seite Geld?
Gar nicht. Es gibt keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine bezahlten Platzierungen in den Vergleichstabellen und keine Aufnahmegebühren.
Der Preis dieser Entscheidung ist eine Seite, die langsamer wächst als ein Portal mit Vertriebsinteresse. Der Gegenwert ist, dass die Reihenfolge der Tabellenzeilen nichts mit Geld zu tun hat.
Warum heißt die Seite anders als die Adresse?
Die Marke ist „Sieben Schritte“, die Adresse lautet digitale-woche.de. Der Name folgt dem Inhalt: Der Kern der Seite ist ein Weg in sieben Schritten, und „Woche“ steht dabei für eine Folge von Arbeitsschritten, nicht für sieben Kalendertage und nicht für eine Veranstaltung.
Die Adresse ist unter dem Logo, in der Fußzeile jeder Seite und hier genannt, damit der Zusammenhang jederzeit sichtbar ist.
Wie entstehen die Vergleichstabellen?
Nach einem festen Raster aus sechs prüfbaren Merkmalen. Jede Zelle wird an einer öffentlich zugänglichen Stelle beim Anbieter nachgeschlagen, und jede Tabelle trägt ihr Prüfdatum, zuletzt den 5. Aug. 2026.
Das vollständige Verfahren steht auf der Seite Prüfraster, einschließlich der Begründung dafür, warum keine Preise in den Tabellen stehen.
Kann ein Anbieter Aufnahme kaufen?
Nein. Aufgenommen wird, was in der Praxis deutscher Vereine vorkommt oder was die einzige quelloffene Option seiner Klasse ist.
Anregungen zur Aufnahme sind willkommen und werden nach demselben Maßstab geprüft wie alles andere. Bezahlen lässt sich dafür nichts.
Wie werden Fehler korrigiert?
Auf Hinweis und ohne Diskussion, wenn die Angabe nachweislich falsch ist. Korrekturen an Tabellen werden mit dem Datum der Prüfung vermerkt; Korrekturen im Fließtext werden stillschweigend vorgenommen, wenn sie den Sinn nicht ändern, und kenntlich gemacht, wenn sie ihn ändern.
Der Weg dafür ist die Adresse [email protected] oder die Seite Kontakt.
Ersetzt die Seite eine Beratung?
Nein, und sie versucht es auch nicht. Sie ordnet die Fragen, benennt die Normen und macht die Entscheidungen sichtbar, die ein Vorstand treffen muss.
Für die Auslegung im Einzelfall, für Satzungsfragen und für Streitfälle bleibt der Weg zum Fachanwalt, zum Dachverband oder zur zuständigen Behörde.