VergleichMI
Mitgliederverwaltung
Stammdaten, Beiträge, Rollen — das System, an dem alles andere hängt.
Vergleich öffnenPrüfraster · alle sechs Vergleiche
Geprüft am 5. Aug. 2026
Sechs Vergleiche, sechs Aufgaben, ein Raster. Diese Seite erklärt, welche Merkmale in jeder Tabelle stehen, warum es genau diese sind und wie sich jede einzelne Angabe beim Anbieter nachprüfen lässt.
Sie erklärt außerdem, was bewusst fehlt: Preise, Testsieger und Bewertungen.
Warum diese sechs MerkmaleMethode
Ein Vergleich ist nur so viel wert wie die Nachprüfbarkeit seiner Zellen. Deshalb enthält keine Tabelle dieser Seite ein Urteil, eine Note oder eine Reihenfolge. Sie enthält sechs Merkmale, die sich an einer öffentlich zugänglichen Stelle beim Anbieter überprüfen lassen — von jedem, jederzeit, ohne Konto.
Der Verzicht auf Bewertungen ist keine Bescheidenheit, sondern eine Frage der Belastbarkeit. „Einfach zu bedienen“ ließe sich nur mit einem monatelangen Testbetrieb in mehreren Vereinen belegen. Ohne diesen Beleg wäre es eine Meinung, die sich in einer Tabelle wie eine Tatsache liest.
| Merkmal | Was es entscheidet | Wo es steht |
|---|---|---|
| Lizenzmodell | ob der Verein das Werkzeug behalten kann, wenn der Anbieter aufgibt | Lizenzdatei im Quelltext-Verzeichnis oder Fußzeile |
| Selbstbetrieb | wer über Serverstandort, Aktualisierung und Löschung bestimmt | Installationsanleitung im Handbuch |
| Betreiber und Sitz | welches Recht gilt und wer im Streitfall erreichbar ist | Impressum, nicht die Werbeseite |
| Auftragsverarbeitung | ob der Verein überhaupt Mitgliederdaten übergeben darf | Mustervertrag zum Abruf oder Formular im Konto |
| Datenexport | ob die Entscheidung umkehrbar ist | Hilfebereich, Abschnitt Export |
| Preismodellklasse | ob die Kosten mit dem Verein mitwachsen | Preisseite, mit Abrufdatum notiert |
Diese Entscheidung ist die auffälligste des ganzen Prüfrasters und deshalb erklärungsbedürftig. Preise für Vereinssoftware hängen an drei Größen: der Mitgliederzahl, dem gewählten Funktionsumfang und gelegentlich einem Verbandsrabatt. Eine einzelne Zahl in einer Zeile wäre für die meisten Leser bereits deshalb falsch — und sie wäre es zusätzlich, sobald der Anbieter seine Preisliste ändert, was er ohne Ankündigung tun kann.
Eine Seite, die redaktionell und ohne Einnahmen gepflegt wird, kann sechzig Preisangaben nicht laufend nachziehen. Sie kann aber die Preismodellklasse nennen — kostenlos, spendenfinanziert, gestaffelt nach Mitgliederzahl, umsatzabhängig, einmalige Lizenz —, und diese Klasse ist für die Haushaltsplanung eines Vereins die wichtigere Information: Sie sagt voraus, wie sich die Kosten entwickeln, wenn der Verein wächst.
Jede Zeile ist ein Werkzeug, jede Spalte eines der sechs Merkmale. Drei Werte kommen häufiger vor und bedeuten Folgendes: „ja“ heißt, dass die Eigenschaft beim Anbieter dokumentiert ist. „nein“ heißt, dass sie ausdrücklich ausgeschlossen ist. „keine öffentliche Angabe“ heißt, dass sie sich zum Prüfzeitpunkt auf den frei zugänglichen Seiten nicht finden ließ.
Der dritte Wert ist kein Vorwurf, sondern selbst ein Befund: Er bedeutet, dass ein Verein diese Information vor der Anmeldung nicht bekommt. Wer den Vertrag zur Auftragsverarbeitung erst nach Vertragsschluss sieht, verhandelt aus schwächerer Position — und im Zweifel ist das ein Grund, vorher zu fragen.
Sechs Merkmale decken nicht alles ab, was bei einer Auswahl zählt. Sie sagen nichts über die Bedienbarkeit, nichts über die Geschwindigkeit, nichts über die Qualität des Supports und nichts darüber, ob eine bestimmte Funktion zur Arbeitsweise eines bestimmten Vereins passt. Diese Fragen beantwortet nur ein Testzugang, und den bieten fast alle Anbieter an.
Das Raster leistet etwas anderes: Es sortiert die Kandidaten vor, bevor Zeit in Testzugänge investiert wird, und es macht die Ausschlusskriterien sichtbar. Ein Werkzeug ohne vollständigen Export oder ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung scheidet aus, unabhängig davon, wie gut es sich bedienen lässt.
Nach Aufgabe gegliedert, nicht nach Produkt — weil ein Werkzeug oft mehrere Aufgaben abdeckt.
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Stammdaten, Beiträge, Rollen — das System, an dem alles andere hängt.
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Der gemeinsame Ablageort, den kein Vorstandswechsel mitnimmt.
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Rundschreiben an viele Empfänger, ohne das Wettbewerbsrecht zu verletzen.
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Die öffentliche Seite des Vereins samt Pflichtangaben und Aufwand.
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Beitragseinzug, Kassenführung, Spenden — und die Belege dazu.
Vergleich öffnen8 Fragen, die in der Vorstandsarbeit tatsächlich gestellt werden.
Weil sie schneller veralten, als eine redaktionell gepflegte Seite nachziehen kann, und weil eine falsche Preisangabe schlechter ist als gar keine. Preise hängen außerdem bei Vereinssoftware fast immer an der Mitgliederzahl, am Funktionsumfang und manchmal an einem Verbandsrabatt — eine einzelne Zahl in einer Tabelle wäre für die meisten Leser ohnehin falsch.
Stattdessen nennt jede Tabelle die Preismodellklasse — kostenlos, spendenfinanziert, gestaffelt nach Mitgliederzahl, umsatzabhängig — und verlinkt die Preisseite des Anbieters. Diese Klasse ändert sich selten und sagt für die Planung mehr aus als der aktuelle Monatsbetrag.
Nach sechs: Lizenzmodell, Möglichkeit des Selbstbetriebs, Betreiber und Sitz, angebotener Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Datenexport und Preismodellklasse. Alle sechs haben gemeinsam, dass sie sich an einer öffentlich zugänglichen Stelle beim Anbieter überprüfen lassen.
Bewertende Merkmale — Bedienbarkeit, Geschwindigkeit, Qualität des Supports — fehlen bewusst. Sie ließen sich nur mit einem eigenen Testbetrieb belegen, und ohne Beleg wären sie Meinung.
Über eines von zwei Kriterien: Es kommt in der Praxis deutscher Vereine tatsächlich vor, oder es ist die einzige quelloffene Option seiner Klasse. Bezahlte Aufnahme gibt es nicht, und es gibt auch keine Reihenfolge, die etwas mit Geld zu tun hätte.
Wer aufgenommen werden möchte, kann das über Kontakt anregen. Die Aufnahme setzt voraus, dass sich alle sechs Merkmale beim Anbieter selbst nachlesen lassen.
Dass die Angabe auf den öffentlich zugänglichen Seiten des Anbieters zum Prüfzeitpunkt nicht zu finden war. Das ist keine Unterstellung und kein Mangelurteil — es ist die Feststellung, dass ein Verein diese Information vor der Anmeldung nicht bekommt.
Für die Auswahl ist das durchaus relevant: Wer einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung erst nach Vertragsschluss zu sehen bekommt, verhandelt aus einer schlechteren Position.
Weil er darüber entscheidet, ob eine Entscheidung umkehrbar ist. Ein Werkzeug ohne vollständigen Export bindet den Verein dauerhaft, unabhängig davon, wie gut es sonst ist.
Ein reiner Ausdruck als PDF zählt dabei nicht als Export. Maßgeblich ist ein maschinenlesbares Format, das sich in ein anderes System einlesen lässt.
Jede Tabelle trägt ihr Prüfdatum, zuletzt den 5. Aug. 2026. Geprüft wird, wenn ein Hinweis auf eine Änderung eingeht, und im Übrigen in einem festen Turnus.
Die Auswahl der Merkmale ist auch daran ausgerichtet: Sechs langsam veränderliche Angaben lassen sich in einem Durchgang nachprüfen, zwanzig volatile nicht.
Weil sie in mehreren Merkmalen strukturell besser abschneiden: Der Selbstbetrieb ist möglich, der Serverstandort ist damit eine eigene Entscheidung, und der Export ist selten eingeschränkt. Das macht sie nicht automatisch zur besseren Wahl.
Der Preis dafür ist Betriebsverantwortung. Ein Verein ohne Person, die Aktualisierungen einspielt, ist mit einem gehosteten Angebot besser bedient — auch wenn die Tabelle anders aussieht.
Die technischen Merkmale ja, die rechtlichen nur eingeschränkt. Die Datenschutz-Grundverordnung gilt im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum; das Vereinsrecht unterscheidet sich dagegen deutlich, und die Schweiz hat mit dem revidierten Datenschutzgesetz eine eigene Grundlage.
Die Angaben zu Lizenz, Selbstbetrieb, Sitz und Export sind länderunabhängig verwertbar.